Der Airbus A400M Atlas ist ein europäisches, viermotoriges Militärtransportflugzeug mit Turbopropantrieb, das von Airbus Military – heute Airbus Defence and Space – als taktisches Transportflugzeug mit strategischen Fähigkeiten entwickelt wurde, um ältere Transportmuster wie die Transall C-160 und die Lockheed C-130 Hercules zu ersetzen. Er ist das Transportflugzeug der Bundeswehr und überzeugt durch hohe Reichweite, Geschwindigkeit und Nutzlast sowie flexible Einsatzmöglichkeiten und eine schnelle Reaktionsfähigkeit in jeder Lage.
Überblick und Einordnung
Als taktisches Lufttransportflugzeug mit strategischen Fähigkeiten ist der A400M in seiner Klasse zwischen der C-130 und der Boeing C-17 Globemaster III angesiedelt. Er kann schwerere Lasten als die C-130 transportieren und auch auf unbefestigten Landepisten operieren. Gegenüber seinen Vorgängern zeichnet er sich durch höhere Nutzlast, größeres Transportvolumen, höhere Geschwindigkeit und größere Reichweite aus und steigert damit die Fähigkeiten der betreibenden Staaten im Bereich des strategischen Lufttransports. Neben dem reinen Lufttransport kann der A400M mit entsprechender Ausrüstung auch zur Luftbetankung und medizinischen Evakuierung eingesetzt werden.
Entwicklung und Geschichte
Die Ursprünge des A400M-Programms reichen bis in die frühen 1980er Jahre zurück. Das Flugzeug durchlief einen langen und von erheblichen Rückschlägen geprägten Entwicklungsprozess, bevor es schließlich in den Dienst gestellt wurde.
Vorgeschichte und Programminitiierung
Das Projekt hat seinen Ursprung in der Future International Military Airlifter (FIMA)-Gruppe, die 1982 als Joint Venture zwischen Aérospatiale, British Aerospace, Lockheed und MBB mit dem Ziel gegründet wurde, einen Nachfolger für die C-130 Hercules und die Transall C-160 zu entwickeln. Unterschiedliche Anforderungen und außenpolitische Komplikationen verlangsamten den Fortschritt erheblich. Lockheed schied 1989 aus und entwickelte eigenständig die C-130J Super Hercules. Mit dem Beitritt von Alenia (Italien) und CASA (Spanien) wurde aus der FIMA-Gruppe die Gruppe Euroflag.
Der nach jahrzehntelangen Vorplanungen im Jahr 2003 zwischen der Beschaffungsorganisation OCCAR und Airbus abgeschlossene Vertrag umfasste Entwicklung, Produktion und anfänglichen Support von 180 Maschinen zum Festpreis von 20 Milliarden Euro. Die ursprünglichen Partnernationen waren Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, das Vereinigte Königreich, die Türkei, Belgien und Luxemburg; diese Nationen beauftragten die Organisation für gemeinsame Rüstungskooperation (OCCAR) mit dem Management der Beschaffung.
Entwicklungsprobleme und Programmkrise
Allein die Zulassung der digitalen Überwachungs- und Regelsoftware (FADEC) der Triebwerke nach zivilen Standards führte zu einem Zeitverzug von über einem Jahr. Weitere Verzögerungen durch Triebwerksprobleme gab Airbus zusammen mit einer Kostensteigerung um nochmals 314 Millionen Euro am 24. November 2008 bekannt. Im Januar 2009 berichtete die Financial Times Deutschland, dass die A400M zwölf Tonnen zu schwer sei und die geforderte Nutzlast von 32 Tonnen möglicherweise nicht erreichen könne – Quellen zufolge sollte sie nur 29 Tonnen heben können, was für den Transport eines Schützenpanzers wie des Puma unzureichend war. Der Chef der deutschen Luftwaffe bezeichnete dies als „katastrophale Entwicklung“.
Am 24. Juli 2009 erklärten die sieben europäischen Nationen, dass das Programm fortgeführt werde, und bildeten eine gemeinsame Beschaffungsbehörde zur Neuverhandlung des Vertrages. Im März 2013 erhielt der A400M die Zertifizierung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), und das erste Flugzeug wurde im August 2013 an die französische Luftwaffe ausgeliefert.
Erstflug und Serienproduktion
Der Erstflug des A400M fand am 11. Dezember 2009 vom Flughafen Sevilla in Spanien statt. Im August 2013 übernahmen die französischen Streitkräfte das erste Serienexemplar; Ende Dezember 2013 erfolgte der erste operative Einsatz – ein Flug nach Mali. Nach der Türkei und Großbritannien erhielt die deutsche Luftwaffe im Dezember 2014 als vierter Kunde ihre erste Maschine; 2015 folgte Malaysia, 2016 Spanien, 2020 Luxemburg und Belgien, 2024 Kasachstan und 2025 als zehnter Betreiber Indonesien.
Technik
Der A400M vereint moderne Avionik mit militärspezifischen Fähigkeiten und stellt damit einen technologischen Quantensprung gegenüber seinen Vorgängern dar. Die folgende Übersicht beschreibt die wichtigsten technischen Eigenschaften des Musters.
Zelle und Cockpit
Der Airbus A400M ist ein Hochdecker mit vier Propellermotoren, Druckkabine sowie Heckfrachttor und ist als strategisches und taktisches Transport- und Tankflugzeug konzipiert. Der Schulterdecker ist 45,1 Meter lang, 14,7 Meter hoch und hat eine Spannweite von über 42 Metern. Das Flugzeug verfügt über ein Fly-by-Wire-Flugsteuerungssystem mit Sidestick-Controllern und Anflugbereichsschutz sowie ein vollständiges Glasscockpit. Die meisten Systeme basieren lose auf denen des A380, wurden jedoch für den militärischen Einsatz modifiziert. Das Flugmanagementsystem (FMS400) von Thales Avionics und Diehl Aerosystems ist eine Weiterentwicklung des Flugmanagementsystems des Airbus A380.
Laderaum
Der Laderaum ist 17,7 Meter lang, 3,8 Meter hoch und am Boden vier Meter breit. So können bis zu 116 Personen im A400M Platz finden. Der große Laderaum ermöglicht es auch, unterschiedliches Material zu transportieren, beispielsweise einen Kampfhubschrauber Tiger, einen leichten Unterstützungshubschrauber H145M, drei Geländewagen vom Typ Wolf, einen Transportpanzer Fuchs oder einen Schützenpanzer Puma. Der A400M ist nicht für den Transport überschwerer Lasten wie den Kampfpanzer Leopard 2 oder die Panzerhaubitze 2000 konzipiert; das maximale Gewicht für Einzelfahrzeuge liegt bei 32 Tonnen.
Triebwerk
Das Triebwerk EPI TP400 ist ein speziell für den Airbus A400M entwickeltes Propellerturbinen-Triebwerk des Herstellerkonsortiums Europrop International. Das Triebwerk leistet 11.000 Wellen-PS (8.203 kW) und gehört damit zu den stärksten seiner Art. An der Entwicklung sind die Industria de Turbo Propulsores, MTU Aero Engines, Rolls-Royce und Snecma Moteurs beteiligt. Die Turbine treibt über ein Untersetzungsgetriebe den achtblättrigen Verstellpropeller FH386 von Ratier-Figeac an, der aus Verbundwerkstoffen besteht und über die Möglichkeit der Schubumkehr verfügt. Im Mai 2011 erteilte die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) die Zulassung für das TP400-D6-Turboproptriebwerk – es ist damit das erste militärische Triebwerk, das eine Zulassung nach zivilen Maßstäben erhielt.
Fahrwerk und Pisteneignung
Der A400M kann aufgrund seines speziellen Fahrwerks und der Turboprop-Triebwerke auf verschiedensten Untergründen starten und landen. Das Hauptfahrwerk mit insgesamt zwölf Reifen verteilt das Gewicht des Flugzeuges auf eine möglichst große Fläche, sodass auch Landungen mit 110 Tonnen auf Gras oder Schotter möglich sind. Zum Starten und Landen genügen dem Atlas 1.000 Meter; das Fahrwerk kommt auch mit Gras-, Sand- und Schotterflächen zurecht.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
| Typ | Militärisches Transportflugzeug (Schulterdecker) |
| Länge | 45,1 m |
| Höhe | 14,7 m |
| Spannweite | über 42 m |
| Laderaum (L × B × H) | 17,7 m × 4,0 m × 3,8 m |
| Triebwerke | 4 × EPI TP400-D6 Turboprop |
| Triebwerksleistung | je 11.000 Wellen-PS (8.203 kW) |
| Maximale Nutzlast | 37 t |
| Reichweite (max. Zuladung) | ca. 3.300 km |
| Reichweite (reduzierte Zuladung) | über 8.000 km |
| Höchstgeschwindigkeit | ca. 750 km/h |
| Max. Flughöhe | bis zu 37.000 Fuß (in zivilen Luftkorridoren) |
| Mindeststartstrecke | ca. 1.000 m |
| Max. Passagierkapazität | 116 Personen |
| Max. Landegewicht (unbefestigt) | 110 t |
Quellen der technischen Daten: bundeswehr.de und de.wikipedia.org/wiki/Airbus_A400M
Varianten und Ausstattungsstufen
Der A400M ist nicht als starres System konzipiert, sondern kann mittels Rüstsätzen und zertifizierten Fähigkeitsstufen für verschiedene Aufgaben konfiguriert werden. Die Bundeswehr betreibt das Muster in mehreren Ausstattungsvarianten.
Truppentransport und Lastentransport
Der A400M ist als strategisches und taktisches Transport- und Tankflugzeug konzipiert. Er kann Personal und Material transportieren und absetzen; der Transport kann in unterschiedlichen Varianten durchgeführt werden. Neben dem reinen Gütertransport umfasst diese Variante auch das Absetzen von Fallschirmspringern und Lasten aus der Luft.
A400M AAR (Air-to-Air Refuelling)
Im Jahr 2019 kam beim A400M eine entscheidende Fähigkeit dazu: das Betanken von Kampfflugzeugen in der Luft, das sogenannte Air-to-Air Refueling. Als fliegende Tankstelle eingesetzt, können andere Luftfahrzeuge wie der Eurofighter im Flug an den A400M andocken und während des Fluges bei über 500 Kilometern in der Stunde betankt werden. Der A400M AAR kann bis zu zehn Flugzeuge in einer Stunde betanken und insgesamt rund 40 Tonnen Kerosin abgeben. Die Luftwaffe hat diese Fähigkeit als erste A400M-betreibende Nation bereits 2019 in den Einsatz gebracht.
A400M ICAE (Intensive Care Aeromedical Evacuation)
Ab August 2018 ist der A400M in der Variante Intensive Care Aeromedical Evacuation (ICAE) für medizinische Evakuierungsflüge einsetzbar. Auf sechs Patienten-Transport-Einheiten (PTE) können Soldatinnen und Soldaten aus Einsatzgebieten ausgeflogen und bereits während des Fluges intensivmedizinisch versorgt werden. An 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag steht dafür ein vollausgerüstetes Transportflugzeug in Wunstorf für eine mögliche medizinische Evakuierung aus allen Einsatzgebieten der Bundeswehr bereit.
Geschützter Lufttransport und Selbstschutz
Im Juli 2018 flog erstmals ein A400M direkt nach Masar-i Sharif; möglich machte dies das neue Armoring Kit, das das Transportflugzeug gegen ballistische Angriffe schützt. Ende 2019 wurde der erste A400M mit einem elektronischen Schutzsystem gegen Ein-Mann-Boden-Luft-Raketen in Al-Asrak, Jordanien, eingesetzt. Mit der erfolgreich durchgeführten Einsatzprüfung verfügte der A400M nunmehr auch über Infrarot-Selbstschutz.
Nutzung bei der Bundeswehr
Der A400M ist das zentrale Lufttransportmittel der deutschen Luftwaffe und bildet das Rückgrat des deutschen militärischen Lufttransports. Alle Maschinen sind beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf stationiert.
Einführung und Flottenstärke
Am 19. Dezember 2014 landete ein A400M mit der Kennung 54+01 als erste deutsche Maschine dieses Typs in Wunstorf. Das Transportflugzeug läutete den Beginn einer neuen Ära im Lufttransport der Luftwaffe ein und löste gleichzeitig seinen Vorgänger, die Transall C-160, ab. 53 Maschinen in elf Jahren: Mit der Übergabe des vorerst letzten A400M an das Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf schloss die Luftwaffe eines der größten Beschaffungsvorhaben ihrer Geschichte ab. Am 17. April 2026 setzte der 53. Airbus A400M auf der Landebahn des niedersächsischen Fliegerhorstes Wunstorf auf; danach fand beim Lufttransportgeschwader 62 im Rahmen einer kleinen Feierstunde die offizielle Übergabe an die Luftwaffe statt.
Infrastruktur am Standort Wunstorf
Zum Beispiel erfolgten der Bau größerer Wartungshallen, die Inbetriebnahme neuer Simulatoren und die Verlängerung der Landebahn auf dem Fliegerhorst Wunstorf während des regulären Flugbetriebes. Die Ausbildungsinspektion des LTG 62 wurde als bisher einzige Einrichtung der Bundeswehr als „Approved Training Organisation“ zertifiziert, womit zivile Fluglizenzen für den A400M erteilt werden können und die Grundlage für eine internationale A400M-Ausbildung am Standort Wunstorf gelegt wurde. Airbus baut derzeit direkt am Fliegerhorst Wunstorf ein neues A400M-Wartungszentrum, in dem ab Mitte 2027 rund 300 Mitarbeitende die deutschen Maschinen instand halten sollen.
Fähigkeitsentwicklung im Betrieb
Mitte 2016 erprobte die Besatzung mit dem A400M erste Tiefflüge sowie das Starten und Landen auf Behelfsflugplätzen. Im September 2016 wurde Realität, was zuvor im Simulator geübt worden war: der erste reale Sprung von deutschen Freifallern aus dem A400M. Am 15. März 2017 führte eine A400M-Besatzung zum ersten Mal Flüge mit Nachtsichtbrillen durch, womit die Maschine eine weitere taktische Fähigkeit gewann: die sichere Flugdurchführung bei Nacht.
Einsätze und operative Verwendung
Der A400M kann andere Flugzeuge in der Luft betanken, Fallschirmjäger absetzen, Schwerverletzte als fliegende Intensivstation ausfliegen und, wenn es die Lage verlangt, auf unbefestigten Pisten landen. Konkret begleiteten A400M-Tankflugzeuge des Lufttransportgeschwaders 62 Eurofighter bei der Verlegung auf die Al-Dhafra Airbase in den Vereinigten Arabischen Emiraten – sie transportierten nicht nur Material und Personal, sondern übernahmen auch als fliegende Tankstelle eine entscheidende Rolle.
Nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei im Februar 2023 flogen drei A400M in enger Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) insgesamt 394 Tonnen Hilfsgüter nach Incirlik. Der A400M erwies sich aufgrund seiner enormen Ladekapazität und Reichweite als unverzichtbar und erbte von seinem Vorgänger den von der notleidenden Bevölkerung vergebenen Namen „Engel der Lüfte“. Bei insgesamt 21 Flügen warf die deutsche Luftwaffe mit dem A400M rund 430 Paletten Hilfsgüter mit einem Gesamtgewicht von über 220 Tonnen für die vom Krieg betroffene Zivilbevölkerung in Gaza ab.
Die Flüge der deutschen Transportflugzeuge plant das European Air Transport Command (EATC) in Eindhoven. Es bündelt alle Transportkapazitäten der europäischen Partnernationen, nimmt Transportbedarfe an und hierarchisiert diese, bevor es die Einsätze an das passende Geschwader weitergibt.
Vergleich mit dem Vorgänger Transall C-160
Die C-160 Transall, die Ende 2021 nach 53 Jahren aus dem Dienst der Luftwaffe schied, trug maximal 16 Tonnen und kam mit voller Last rund 3.000 Kilometer weit. Ihre Reisegeschwindigkeit lag bei 455 Kilometern pro Stunde. Der A400M verdoppelt die Nutzlast, fliegt rund ein Drittel schneller und kann sich in der Luft betanken lassen. An einem Tag schafft der A400M den Flug mit 15 Tonnen Fracht über den Atlantik nach Washington – die alte Transall C-160 hatte dafür drei Tage gebraucht, mit nur sechs Tonnen an Bord.
Quellen (11)
- Bundeswehr: Ausrüstung und Technik – Das Transportflugzeug Airbus A400M. https://www.bundeswehr.de/de/ausruestung-technik-bundeswehr/luftsysteme-bundeswehr/airbus-a400m
- Bundeswehr: Luftwaffe erhält den 53. und vorerst letzten A400M (28. April 2026). https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe/aktuelles/letzter-a400m-wunstorf-uebergabe-6096696
- Bundeswehr: Einer für alles – Zehn Jahre Lufttransport mit dem A400M (19. Dezember 2024). https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe/aktuelles/jubilaeum-lufttransport-a400m
- Bundeswehr: Der A400M – Ein Fähigkeitsmultitalent. https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe/aktuelles/der-a400m-ein-faehigkeitsmultitalent-5212800
- Bundeswehr: A400M global im Einsatz. https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe/aktuelles/weltweit-einsatz-a400m-5956734
- Bundeswehr: Premiere – Eurofighter und A400M fliegen gemeinsam in die Emirate. https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe/aktuelles/premiere-eurofighter-a400m-emirate-5936462
- Bundeswehr: Luftwaffe testet A400M als mobile Bodenbetankungsanlage für Kampfflugzeuge. https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe/aktuelles/a400m-mobile-bodentankstelle-6006490
- Wikipedia: Airbus A400M Atlas (englisch). https://en.wikipedia.org/wiki/Airbus_A400M_Atlas
- Wikipedia: Airbus A400M (deutsch). https://de.wikipedia.org/wiki/Airbus_A400
- Wikipedia: EPI TP400 (deutsch). https://de.wikipedia.org/wiki/EPI_TP400
- Wikipedia: A400M-Absturz bei Sevilla (deutsch). https://de.wikipedia.org/wiki/A400M-Absturz_bei_Sevilla