Update 15. August 2026 10:30 Uhr:

Am Morgen des 15. August wurde die militärische Unterstützung am Boden und in der Luft spürbar intensiviert. Vor Ort sichern nun insgesamt vier schwere Bergepanzer das Areal: Neben den Fahrzeugen des Typs Bergepanzer 2 der Aachener Technischen Schule des Heeres schaffen mittlerweile auch Büffel-Bergepanzer des Unnaer Versorgungsbataillons 7 breite Schneisen im Gehölz, um dem Feuer die Nahrung zu entziehen.

Auch mit CH-53 unterstützt die Bundeswehr die Brandbekämpfung. Bild: Bundeswehr

Zugleich rollt eine verstärkte Luftunterstützung an. Nachdem zwei Transporthubschrauber vom Typ NH-90 am Vortag bereits etwa 57.000 Liter Wasser über den Flammen entladen hatten, greifen nun zusätzlich zwei CH-53-Transporthubschrauber der Luftwaffe in die Löscharbeiten ein. Bereitgestellt werden die Luftfahrzeuge vom Transporthubschrauberregiment 10 in Faßberg sowie dem Hubschraubergeschwader 64 aus Holzdorf.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, befindet sich das Kreisverbindungskommando Düren im Dauereinsatz beim zivilen Krisenstab. Die Verbindungsoffiziere beraten die örtliche Einsatzleitung kontinuierlich über das gesamte Leistungsspektrum und weitere Ausrüstungspotenziale der Streitkräfte.

Originalartikel:

In der Eifel, konkret im Kreis Düren, kam es zu einem großflächigen Waldbrand. Das Feuer erfasste mehrere Hundert Hektar Waldfläche. Zur Unterstützung der Brandbekämpfung wurden Kräfte der Bundeswehr eingesetzt.

Das Einsatzaufgebot umfasste Bergepanzer sowie zwei Hubschrauber des Typs NH-90. Diese Helikopter sind in der Lage, Wasser zu transportieren und aus der Luft bei der Bekämpfung des Waldbrandes einzugreifen. Die Bergepanzer kamen dabei zur Unterstützung am Boden zum Einsatz, etwa zur Schaffung von Schneisen oder zur Unterstützung bei der Evakuierung.

Der Einsatz demonstriert die Rolle der Bundeswehr bei der Unterstützung ziviler Behörden in Notlagen. Waldbrände dieser Größenordnung übersteigen häufig die Kapazitäten der Feuerwehren und erfordern den Einsatz schwerer Technik sowie luftgestützter Ressourcen. Die Beteiligung von Hubschraubern ermöglicht es, Brandherde aus der Luft zu erreichen und großflächig zu bekämpfen.

Quelle: Bundeswehr

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