Radaranlagen bilden seit mehr als sieben Jahrzehnten das Rückgrat der Luftraumüberwachung der Bundesluftwaffe. Diese Sensorsysteme arbeiten kontinuierlich und erfassen permanent den Luftraum, um Flugbewegungen zu detektieren und zu verfolgen. Die Geschichte dieser Technologie in der Luftwaffe reicht bis ins Jahr 1956 zurück, als die Bundesrepublik ihre Luftverteidigungsfähigkeit aufbaute.
Radargeräte funktionieren unabhängig von Tageszeit und Wetterbedingungen und ermöglichen es der Luftwaffe, den nationalen Luftraum flächendeckend zu überwachen. Sie liefern Echtzeit-Informationen über Position, Flughöhe und Flugrichtung von Luftfahrzeugen. Dadurch entsteht ein luftgestütztes Lagerbild, das für die Luftraumkontrolle und die Luftverteidigung unverzichtbar ist.
Über die Jahrzehnte hinweg wurden Radarsysteme technologisch stetig weiterentwickelt, um mit steigenden Anforderungen an Reichweite, Auflösung und Zuverlässigkeit Schritt zu halten. Die Systeme arbeiten rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres und gewährleisten damit eine permanente Luftraumaufklärung. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Erfüllung des Auftrags zur Überwachung und Sicherung des deutschen Luftraums und sind ein wesentlicher Bestandteil der Luftverteidigungsinfrastruktur.
Quelle: Bundeswehr