Der Befehlshaber des Operativen Führungskommandos äußerte sich zur Übung Silver Wotan auf Gotland und zur Sicherheitslage im Ostseeraum. Die schwedische Insel steht demnach für die Fähigkeit der NATO, im östlichen Ostseegebiet operativ handlungsfähig zu bleiben. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Herausforderungen durch hybride Bedrohungen in der Region.

Das Manöver Silver Wotan dient der Erprobung und Festigung von Abläufen sowie Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und NATO-Partnern. Die geografische Lage Gotlands macht die Insel strategisch bedeutsam für die Kontrolle und den Zugang zu Seewegen sowie für die Luftraumsicherung im Ostseeraum. Die Präsenz und Übungstätigkeit dort unterstreichen das Engagement der Allianz, ihre Operationsfreiheit in dieser Region zu behaupten und zu wahren.

Hybride Bedrohungen umfassen Aktivitäten unterhalb der Schwelle klassischer militärischer Konfrontation, etwa Sabotage, Desinformation oder Störung von Infrastruktur. Diese Form der Bedrohung erfordert von den NATO-Mitgliedern erhöhte Wachsamkeit und abgestimmte Reaktionsfähigkeit. Die Übung auf Gotland trägt dazu bei, die Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit gegen solche vielgestaltigen Risiken zu verbessern.

Quelle: Bundeswehr

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