Die Bundeswehr verpflichtet sich dem Schutz ihrer Mitglieder vor sexualisiertem Fehlverhalten. Das Phänomen wird als ernsthafte Herausforderung für die militärische Organisation anerkannt und erfordert konsequente Gegenmaßnahmen auf allen Ebenen.
Grundlagen des Handelns sind die Werte Respekt und Kameradschaft, die als zentrale Leitprinzipien der Bundeswehr verankert sind. Der Schutz dieser Prinzipien wird als individuelle Verantwortung jedes Angehörigen verstanden und nicht allein institutionellen Strukturen überlassen.
Sexualisiertes Fehlverhalten wird als Verstoß gegen diese fundamentalen Werte bewertet. Die Organisation setzt darauf, dass Respekt im gegenseitigen Umgang und die Solidarität unter den Soldatinnen und Soldaten präventiv wirken und eine Kultur etablieren, die solches Verhalten nicht toleriert.
Die Bekämpfung dieser Phänomene wird als Querschnittsaufgabe verstanden, bei der jede Angehörige und jeder Angehörige der Bundeswehr eine aktive Rolle spielen soll. Dies umfasst Wachsamkeit, Meldungen von Vorfällen sowie die tägliche Vorbildfunktion in Wort und Tat.
Quelle: Bundeswehr