Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat die Aufstellung eines zusätzlichen Ausbildungsbataillons der Luftwaffe beschlossen, das künftig in Fürstenfeldbruck stationiert sein wird. Da durch die Einführung des Neuen Wehrdienstes die Zahl der Rekrutinnen und Rekruten kontinuierlich steigt, benötigt die Bundeswehr dringend zusätzliche Kapazitäten für die Ausbildung. Um diesen Bedarf schnellstmöglich und unter Rückgriff auf bereits bestehende Ressourcen zu decken, fiel die Wahl ganz bewusst auf den Erhalt und die Nutzung des Standorts Fürstenfeldbruck.
Mit dem Einzug des neuen Luftwaffenausbildungsbataillons 2 wird die gesamte Ausbildungsorganisation der Luftwaffe strukturell gestärkt. Die Lage nahe einer Metropolregion bietet zudem den Vorteil, dass viele angehende Wehrdienstleistende ihre Ausbildung in der Nähe ihrer Heimat absolvieren können. Dadurch stärkt die Bundeswehr ihre Sichtbarkeit in der Fläche und lastet die bereits vorhandene Infrastruktur sowie die dortigen Übungsmöglichkeiten optimal aus. Insgesamt stellt diese organisatorische Maßnahme einen zentralen Schritt dar, um den Neuen Wehrdienst flächendeckend umzusetzen und die nötigen Ausbildungskapazitäten für die Zukunft zu sichern.
Titelbild: Bundeswehr/Kevin Schrief
