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Die Aufklärungsdrohen LUNA ist in der Lage durch eine programm- bzw ferngesteuerte Aufklärung Informationen in Echtzeit an die eigene Truppe zu übermitteln. Die Drohne ist in der Lage Video-, Infrarotfilme sowie Standbilder zu liefern.

Die Eindringtiefe der Drohne LUNA liegt bei 100km, in dieser Reichweite sind „Live-Überwachungen“ möglich. Je nach Auftrag kann die Aufklärungsdrohne LUNA mit bis zu zu sieben Kameras, im Rahmen des modularen Nutzlastkonzeptes, ausgerüstet werden.

Das Fluggerät wird nach vorheriger Eingabe des Flugkurses (programmgesteuerter Flug) von einem Katapult gestartet. Je nach Lageentwicklung ist der Steurer/Flugplaner in der Lage durch Eingabe neuer Wegpunkte, während des laufenden Fluges, einen neuen Flugkurs einzugeben. Die Aufklärungsergebnisse werden ausgewertet und über ADLER an den jeweiligen Bedarfsträger (OPz) weitergeleitet. Nach Durchführung des Aufklärungsauftrages landet das Fluggerät mit einem Fallschirm an einem vorbestimmten Ort, wird technisch überprüft und kann danach erneut eingesetzt werden.

Drohne "LUNA"

Vorbereitungen zum Start der unbemannten Drohne „LUNA“ nahe des Provincial Reconstruction Team (PRT) Kunduz.©Bundeswehr/Wayman

Technische Daten der Aufklärungsdrohen LUNA
Antrieb: 2 Takt-Motor
Fluggeschwindigkeit: 70 bis 160 km/h
Flughöhe: bis 5.000 m
Flugdauer: bis 6 Stunden
Länge: circa 2,36 m
Flügelspannweite: ca. 4,17 m
Abfluggewicht: ca. 40 kg
Systemelemente:
  • Fluggerät mit Video, Standbild- u. IR-Sensorik
  • Bodenkontrollstation (Kabine)
  • Startkatapult
  • Antenne
  • Start-/LandeKfz
  • InstKfz (Kabine)

Kleines Bild: wirdienendeutschlande.de

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