Lehrübung Kampf

Das Kleinfluggerät für Zielortung (KZO) ist ein unbemanntes, luftgestütztes Aufklärungssystem, das in Reichweite, Zielortungsgenauigkeit und Informationsalter den Möglichkeiten moderner Artilleriewaffen Rechnung trägt, durch Umprogrammierung während des Fluges verzugslose Reaktionen auf Lageänderungen zulässt, sowie mit einer entsprechend langen Flugdauer nahezu ununterbrochene Verfügbarkeit luftgestützter Aufklärung.

Das Kleinfluggerät für Zielortung ist allwetterfähig und kann bei Tag und Nacht zur Ziel und Lageaufklärung eingesetzt werden. Die Zielortungsgenauigkeit entspricht den Anforderungen der Wirksysteme der Artillerie, das Informationsalter beträgt weniger als eine Minute. Das System kann Aufklärungsaufträge mi vorgegebener TOT (time over target) selbstständig berechnen und durchführen.

KZO muss von einer mobilen Abschussvorrichtung gestartet werden. Die Datenverbindung zum Bodensystem ist mehrfach gesichert und gewährleistet eine hohe Störresistenz.

Start eines unbemannten Luftfahrzeuges Kleinflugzeug Zielortung (KZO) im Feldlager Kunduz. ©Bundeswehr/Kazda

Start eines unbemannten Luftfahrzeuges Kleinflugzeug Zielortung (KZO) im Feldlager Kunduz. ©Bundeswehr/Kazda

 

Technische Daten des Kleinfluggerät für Zielortung (KZO)

Aufklärungsreichweite: 65 km
Fluggeschwindigkeit: ca. 120 – 210 km/h
Flugdauer: bis 3,5 Stunden
Aufklärungsausstattung: Infrarotsensor (Ophelius)
Ortungsgenauigkeit: maximal CEP 50m
Länge: 2258 mm
Breite: 3416 mm
Höhe: 960 mm
Gewicht:
  • Abflugmasse 168 kg
  • Nutzlast 30 kg
Kadenz: 6 bis 8 Flüge pro Tag und System
Reichweite: 100 km

Kleines Bild: Bundeswehr/Eifler

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