Ganz gleich, wofür das Darlehen auch gedacht ist, die Kreditwürdigkeit ist grundsätzlich ein entscheidender Faktor bei der Bewilligung einer Finanzierung. Der Soldat gehört zur Berufsgruppe der Beamten. Da er diesen Status ein Leben lang behält, kann er davon profitieren, ein günstiges Beamtendarlehen zu beanspruchen. Wo sind die Vorteile eines Kredits für Soldaten und worauf sollte geachtet werden? Diese Fragen beantwortet der folgende Beitrag.

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Bild: Bundeswehr/Hannemann

Der Kredit für Soldaten – die Vorteile

Da die Berufssoldaten, wie bereits erwähnt, den Beamtenstatus genießen, können sie auch ein Beamtendarlehen beantragen und kommen somit in den Genuss von besonders günstigen Konditionen (attraktiven Zinssätzen), hohen Kreditbeträgen und längeren Laufzeiten. Beamtenkredite gehören zu den günstigsten Darlehen überhaupt. Letztendlich kann ein Berufssoldat auch mit einer sehr einfachen Bewilligung des Kredits rechnen, da die Banken bei dieser Berufsgruppe keine Zahlungsausfälle befürchtet. Der Grund hierfür ist, dass der Staat den Lohn stets pünktlich überweisen wird, was bei zahlreichen Arbeitgebern leider nicht selbstverständlich ist. Auch die Arbeitslosigkeit ist kein großes Thema, denn Soldaten werden in der Regel an andere Standorte versetzt. Den Job behalten sie meist. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie oftmals wenig oder gar keine Ausgaben für die Unterkunft, Verpflegung und den Fahrtweg haben. Auch diese geringen monatlichen Belastungen berücksichtigt die Bank. Aus den genannten Gründen wird der Kredit an Soldaten gern vergeben, denn dies sind optimale Voraussetzungen für eine Kreditsicherheit. (Quelle: kredit-öffentlicher-dienst.com)

Worauf sollte bei der Auswahl des Kredits geachtet werden?

Auch wenn die Konditionen beim Kredit für Soldaten günstig sind, ist es dennoch ratsam, die Angebote gründlich miteinander zu vergleichen. Die Konditionen der Banken unterscheiden sich zum Teil stark voneinander. Anbieter, die sich nur auf diese Kredite spezialisiert haben, bieten in der Regel bei langfristigen Finanzierungsvorhaben besondere Angebote und attraktive Zinssätze. Dies liegt daran, dass die Arbeitnehmer aus den privatwirtschaftlichen Berufszweigen ausgeschlossen werden und somit das Kreditrisiko deutlich reduziert ist. Dadurch profitiert der Kreditnehmer von günstigeren Konditionen. Für gewöhnliche Kreditbeträge sind insbesondere die Darlehen der Direktbanken eine gute Wahl. Dank der ausgezeichneten Bonität bekommt der Soldat hier attraktive Angebote. Grundsätzlich ist ein Kreditvergleich zwischen den zahlreichen Anbietern empfehlenswert. Mit Problemen bei der Bewilligung des Kredits muss ein Soldat nicht rechnen.

Vertragsbedingungen beachten

Vor dem Abschluss des Vertrages gilt es nicht nur, auf die Zinsen, sondern ebenso auf das Kleingedruckte zu achten. Gern werden zu einem Ratenkredit noch Zusatzversicherungen angeboten, doch diese sind nicht erforderlich. Soldaten benötigen gewöhnlich keine Kreditausfallversicherung. Dies liegt daran, dass sie nicht einfach gekündigt werden können, keine Lohnausfälle zu befürchten und auch die Angehörigen bei einer eventuellen Dienstunfähigkeit optimal abgesichert sind. Das heißt, dass das Einkommen bei einem Ausscheiden aus dem Dienst aus gesundheitlichen Gründen in der Regel eine lange Zeit unverändert bleibt und auch später noch zu einem sehr hohen Anteil weitergezahlt wird.

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Bild: Bundeswehr/Michael Müller

Fazit

Soldaten haben den Vorteil, ein günstiges Darlehen beanspruchen zu können. Dennoch ist ein Vergleich sehr wichtig, um sich dauerhaft das Angebot mit dem niedrigsten Effektivzins zu sichern. Dieser Zins beinhaltet sämtliche Gebühren und ist daher relevant bei der Einschätzung. Hierbei hilft das Internet mit einem Kreditrechner, der kostenlos und unverbindlich zur Verfügung steht. Unter der Berücksichtigung von Kreditsumme, Laufzeit, Rate etc. werden innerhalb kürzester Zeit die besten Angebote aufgelistet. Auf diese Weise kann viel Geld gespart werden.

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